Die Majestät der Jumelage
Sie sind von ihrer Bestimmung her närrisch – aber ganz im Ernst sind die Weinheimer „Blüten“ ein Hauptträger der Städtepartnerschaft von Weinheim mit der südfranzösischen Partnerstadt Cavaillon in der Provence.
Sie pflegen die Jumelage und treffen sich regelmäßig mit Gleichgesinnten von dort. Zum Beispiel bekommen sie regelmäßig Besuch von der Corso-Königin aus Cavaillon zu ihrem Ball der Prinzessin, der in Weinheim die heiße Phase der Faschingskampagne einläutet – wie jetzt am Samstag.
Zum Besuch gehört stets auch ein Empfang auf dem Weinheimer Rathaus, wie jetzt am Samstagmorgen im Turmzimmer. Corso-Königin Julie Pelisssier, Julie I., in Begleitung von Marie-Christin Derrive aus der Stadtverwaltung von Cavaillon, freute sich über die Weinheimer Gastferundschaft. Der Besuch wurde von einer Delegation der „Blüten“ begrüßt mit dem Vorsitzenden Andreas Kränzle und Blütenprinzessin Katharina II. an der Spitze. Im Rathaus hatte Partnerschaftsbeauftragte und OB-Referentin Gabi Lohrbächer-Gérard den Empfang organisiert, in Vertretung von Oberbürgermeister Manuel Just hieß Stadträtin Christina Eitenmüller die Gäste willkommen.
Sie erinnerte daran, dass die Blüten schon seit 1963 persönliche Kontakte nach Cavaillon und damit die Partnerschaft pflegen; die Jumelage selbst wurde als eine der ersten in Deutschland schon 1958 gegründet. In zwei Jahren steht also ein Jubiläum an. Maßgeblich beteiligt war der frankophile damalige OB Rolf Engelbrecht. Sie wünschte den Weinheimer Blüten einen weiteren erfolgreichen Verlauf der Kampagne und einen erlebnisreichen Ballabend in Weinheim.
