Mit der Kräuterfee ins Bärlauchmeer
Es gibt Frühlingsboten, die den Geschmack der erwachenden Natur auf der Zunge zergehen lassen. Das Bärlauchkraut steht da ganz weit oben.
Es gehört zu den ersten essbaren Kräutern, die von der Natur im Frühling hervorgebracht werden. Wer passende Stellen kennt, kann Bärlauch selbst ernten. Manchmal kommt er in rauen Mengen vor. Manchmal kommt es einem vor, als woge ein ganzes Bärlauchmeer.
Wildkräuterexpertin und Naturaromaköchin Dorisa Winkenbach kennt die besten Bärlauch-Stellen in Weinheim und Umgebung natürlich. Und sie weiß noch mehr dazu zu sagen: wie man ihn zubereitet und konserviert zum Beispiel. Oder wann man die Blätter ernten sollte und wann die Blüten.
Das Bärlauchkraut steht im wahrsten Sinne des Wortes im Mittelpunkt des nächsten Weinheimer Wildkräutergangs am Samstag, 28. März, 10 Uhr. Es darf für den Eigenbedarf auch gesammelt und verkostet werden.
Es ist ausgerechnet der Tag des „Unkrauts“ – ein Begriff, den es für echte Kräutersammler gar nicht gibt. „Die Wildpflanzen sprießen jetzt aus der Erde, gut zu wissen, wie sie im frühen Stadium der Vegetation aussehen, um sie gut bestimmen zu können“, beschreibt Dorisa Winkenbach. Sie weiß: „Die Mischung macht den Wohlgeschmack und die Gesundheitsvorsorge aus.“ Zur weiteren Nutzung gibt es Rezepte, Wildkrautbeschreibungen und weitere Fachinfos dazu.
Eine Anmeldung ist erforderlich über 0174 41 63 123, bis einen Tag vorher.
Mitzubringen hilfreich: Schraubgläser/Zipp-Beutel, festes Schuhwerk; wetterfeste Kleidung.
Treffpunkt ist in der Röntgenstraße/KFZ-Zulassungsstelle (1. Kreisel) in Weinheim
Der Wildkräutergang dauert etwa zwei Stunden (inklusive Verkostung).
Teilnahmegebühr: 25 Euro (inklusive Script, Verkostung, Infos, Anregungen), Kinder bis zwölf Jahre frei.
