Weinheim ist „Natur nah dran“

Eine Blühwiese am Multring

Erfolgreich beworben und motiviert für weitere blühende Landschaften inmitten der Stadt: Im Förderprojekt „Natur nah dran“ konnte sich die Stadt Weinheim einen der begehrten 15 Plätze für 2026 sichern. Die Stadt wird nun, zusammen mit dem NABU und gefördert durch das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg, weitere Teile ihrer Grünflächen in artenreiche Lebensräume für Tiere und Pflanzen verwandeln.

„Weinheim pflegt bereits einige öffentliche Wiesen nach insektenfreundlichen Prinzipien. Mit der Teilnahme an ‚Natur nah dran‘ möchte die Stadt diesen Ansatz weiterverfolgen und intensivieren. Das hat uns überzeugt“, berichtet Projektleiter Martin Klatt vom NABU Baden-Württemberg. „Wir gratulieren und freuen uns darauf, die Vorschläge gemeinsam umzusetzen.“
 
„Wir freuen uns sehr, dass Weinheim für ,Natur nah dran‘ ausgewählt wurde. Das Projekt passt hervorragend zu unserem Ziel eines nachhaltigen und klimagerechten Weinheims und stärkt zugleich die biologische Vielfalt in unserer Stadt“, so der Erste Bürgermeister Andreas Buske. In Weinheim ist die Umwandlung von Flächen an insgesamt acht Standorten geplant, darunter eine Grünanlage unterhalb der ehemaligen Gaststätte Finkenburg, ein Beet im Schlosspark, eine Grünfläche in der Karrillonstraße sowie die Varces-Anlage in Lützelsachsen.
Los geht es Ende April, wenn Mitarbeitende der Stadt an der ersten Schulung in der erfahrenen „Natur nah dran“-Kommune Durmersheim teilnehmen. Anschließend erhält Weinheim Besuch von Naturgartenfachleuten und dem NABU-Projektteam: Gemeinsam werden die Flächen vor Ort besichtigt und überlegt, welche Maßnahmen sich für den jeweiligen Standort eignen. Die Umgestaltung der Flächen findet im Herbst statt. Das nötige Fachwissen erhalten die Mitarbeitenden des kommunalen Baubetriebshofs in drei weiteren Schulungen bis zum Sommer nächsten Jahres. Dort lernen sie verschiedene Methoden für das Anlegen und Pflegen naturnaher Wildpflanzenflächen kennen.
 
Insekten wie Scherenbienen oder der Schwalbenschwanz-Falter benötigen dringend mehr Lebensräume. Der fortschreitende Rückgang ihrer Bestände rückt immer mehr in den Blick der Öffentlichkeit. Auch kommunale Flächen bieten großes Potenzial, um sie zu unterstützen: Grünstreifen, Verkehrsinseln oder Brachflächen werden mit den passenden Wildpflanzen zu blühenden Biotopen. Die im Rahmen des Projekts umgestalteten Flächen sollen als Beispiel dienen und zur Nachahmung anregen.
 
Seit 2016 wurden bei „Natur nah dran“ über zehn Prozent aller Städte und Gemeinden in Baden-Württemberg gefördert. Für die diesjährige Förderrunde hat die Jury aus Umweltministerium, NABU, Städtetag und Gemeindetag Baden-Württemberg folgende Kommunen ausgewählt: Abstatt, Albstadt, Altensteig, Bad Säckingen, Breisach am Rhein, Igersheim, Ilvesheim, Jagstzell, Külsheim, Marxzell, Mauer, Neuenbürg, Nußloch, Weil am Rhein, Weinheim.
 
Weitere Informationen: www.naturnahdran.de
 

(Erstellt am 31. März 2026)

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